Werde zum Weltraumforscher – baue dein eigenes Teleskop und entdecke Wunder am Nachthimmel
Ein Teleskop ausleihen
- Wünsche, Fragen & erste Vorstellungen klären
- Termin ausmachen
- Vor Ort: Auswahl deines Wunsch-Teleskops
- Gemeinsamer Aufbau & Einführung
- Erste Beobachtung mit Anleitung
Hast du dein Lieblingsteleskop entdeckt?
→ Dann nimm es mit!
Im Verleih enthalten
- Euer Wunsch-Teleskop
- Stabiles Stativ & Montierung
- Sinnvolles Zubehör für den Einstieg
Teleskope, die zum ersten Mal ausgeliehen werden, gestalte/lackiere ich farblich nach deinen Wünschen.
Wenn du einverstanden bist, bekommt das Teleskop deinen Vornamen.
Dieser bleibt dauerhaft erhalten — das Teleskop wird so zu einem Teil der Sternenflotte.
Die Sternenflotte wächst immer weiter
Linsenteleskope
Mika – 70/700 Refraktor
VerfügbarEin sehr handlicher Refraktor. Er war das erste Teleskop, das ich an ein Kind ausgeliehen habe. Durch seine Länge ist er relativ farbrein. Bei Ausleihe wäre ich hier bereit, ihn nach Wunsch umzulackieren, den Namen behält er aber, da „Mika“ damals 9 Jahre alt ihn als erstes und ein ganzes Jahr ausgeliehen hatte. grobe Empfehlung ab 5 Jahren.
70/900 Refraktor
VerfügbarEin etwas ungewöhnlich dicker 70/900 – das liegt daran, dass ein begabter Freund den Tubus selbst gebaut und lila foliert hat. Umlackieren biete ich daher nicht an. Einen Namen hat er allerdings noch nicht. Er ist noch ein klein bisschen farbreiner als „Mika“, da er mit f/12,9 etwas länger ist. Davon abgesehen ist er „Mika“ nicht unähnlich. Dadurch, dass er etwas unhandlicher als „Mika“ ist, ist meine grobe Empfehlung ab 7 Jahren.
Louis – 80/1200 Refraktor
VerfügbarEin sehr langer f/15 Refraktor (80/1200). Heute wird so etwas nicht mehr gebaut; er stammt tatsächlich aus den 80ern. Ich habe ihn mit Louis, damals 12 Jahre alt, der schon davor sehr häufig zum Beobachten dagewesen ist, gemeinsam und mit Einverständnis seiner Eltern nach Wunsch lackiert – das war die Geburt der Gestaltungsidee.
Durch seine Länge ist er wirklich sehr farbrein, und genau das ist hier relevant. Ein Teleskop, das richtig Spaß macht: Nichts an diesem Refraktor ist aus Plastik. Ein tolles Gerät aus den 80ern. Durch seine Farbreinheit und Öffnung von 80 mm macht dieser Refraktor an Mond und Planeten sehr viel Spaß. Durch seine Länge ist er allerdings unhandlich und hat einen gewissen Wert – daher grobe Empfehlung ab 10 Jahren.
90/900 Refraktor
VerfügbarEin Klassiker unter den modernen Einstiegsrefraktoren: 90/900. Ein schöner Kompromiss aus Länge, Öffnung und Handhabung. Dadurch ist er unter Refraktoren dieser Größe ein Allrounder. Deep-Sky macht mit ihm schon etwas Spaß, Mond und Planeten genauso, auch wenn er mit f/10 nicht so farbrein wie „Louis“. Diesen lackiere ich auch nach Wunschfarbe, einen Namen hat er ebenfalls noch nicht. grobe Empfehlung ab 8 Jahren.
Spiegelteleskope
114/900 Dobson
VerfügbarAus meiner Sicht der erste von der Größe sinnvolle Dobson. Unter Anfängerteleskopen für Kinder finden sich häufig 76/300 Dobsons: Vorteil kompakt, Nachteil – durch das schnelle Öffnungsverhältnis von f/4 für Laien kaum zu justieren, oft sind Justageschrauben gar nicht vorhanden. Durch die Höhe ist immer ein Tisch nötig, daher oft als Tisch-Dobson bezeichnet.
Ich biete Dobsons erst ab 114 mm und sinnvollerem Öffnungsverhältnis an. Dieser hier ist mit etwa f/8 sehr gut zu justieren. Die Höhe passe ich an das Kind an, aber allgemein passt es ohne Erhöhung im Sitzen recht gut mit der Standardhöhe. Die Rockerbox baue ich selbst, die Höhenräder sind groß dimensioniert, dadurch lässt er sich angenehm und fein führen. Gekaufte Geräte haben meist winzige Höhenräder, wenn überhaupt. Da dieses Teleskop bereits ein schönes Blau besitzt, möchte ich es ungern umlackieren. Ein Name fehlt ihm jedoch noch. grobe Empfehlung ab 7 Jahren.
114/900 Dobson
VerfügbarDieses Teleskop ist dem anderen 114/900er sehr ähnlich. Die Rockerbox habe ich hier grün gewählt; bei diesen 114/900ern sind die Rockerboxen jedoch identisch und damit untereinander austauschbar. Diese Teleskope eignen sich durch die Öffnung von 114 mm für hellere Deep-Sky-Objekte, aber auch für Planeten und Mond. Gegenüber Refraktoren haben reine Spiegelteleskope keine Farbfehler – ein Vorteil für Planeten. Ein Nachteil ist der Fangspiegel im Strahlengang; dieser schwächt den Kontrast. Im Vergleich zu Refraktoren ist das grob durch etwas mehr Öffnung ausgleichbar. Diesen hier lackiere ich gerne nach Wunsch um, ein Name fehlt ihm auch noch. grobe Empfehlung ab 7 Jahren.
150/1200 Dobson
VerfügbarDieser Dobson bildet das Ende an Spiegeldurchmesser der Sternenflotte.
Was die Handlichkeit betrifft, halte ich größere Teleskope zum Ausleihen an Kinder für zu unhandlich und schwer. Der Tubus hier wiegt etwa 6 kg. Die von mir aus Multiplex gebaute Rockerbox hat auch ihr Gewicht, jedoch trägt man Dobsons nicht zusammen mit der Rockerbox, sondern nimmt den Tubus heraus. Dieser hier ist ein Traum für den Einstieg: Er hat mit 150 mm Öffnung schon einiges drauf und ist ein klasse Allrounder, spezialisiert sehe ich ihn aber bei Planeten und Mond. Er hat f/8 und das ist bei der Größe schon eher selten. Durch seine Höhe bleibt er dennoch unproblematisch und ist mit f/8 leicht zu justieren.
Eventuell würde ich ihn auch lackieren, da bin ich aber noch unsicher. Ein Name fehlt ihm noch. Aufgrund von Größe und Gewicht gebe ich eine grobe Empfehlung ab 12 Jahren.
Katadiopter
Sofia – 90/1250 Maksutov-Cassegrain
VerfügbarDiese Teleskope werden häufig auch als Kompakt-Teleskope bezeichnet – und wir reden dabei nicht von kleinen 76/300 Tisch-Dobsons. Das Licht fällt durch eine Meniskuslinse auf den Hauptspiegel, wird auf einen im Meniskus sitzenden Fangspiegel geworfen und von dort zurück durch ein Loch im Hauptspiegel. Dadurch wird eine hohe Brennweite erreicht. Durch diese hohe Grundbrennweite werden sie oft als Planeten-Spezialisten bezeichnet. Verschwiegen wird dabei die Obstruktion durch den Fangspiegel und dass die kleineren Modelle durch das langsame Öffnungsverhältnis für Deep-Sky ungeeignet sind. Dennoch sind es gute Teleskope, kompakter ist kaum möglich, und ich würde dieses für Mond und Planeten durchaus empfehlen.
Der Name stammt von der damals 8-jährigen Sofia, die ihn als erstes ausgeliehen hat. Die Farbe hat sie auch gewählt – eine Umlackierung mache ich deshalb nicht. Den Tubus hatte ich damals nicht lackiert, stattdessen einige Teile in gelb designt. Ich habe allerdings fest vor, die silberne Fläche bald gelb zu lackieren. Meine grobe Empfehlung ist hier ab 8 Jahren.
127/1500 Maksutov-Cassegrain
VerfügbarDieses Kompakt-Teleskop bietet vermutlich die Spitze der Katadiopter, die ich zum Ausleihen an Kinder für noch sinnvoll halte. Sie sind zwar kompakt, haben aber ihr Gewicht – hier bereits etwa 3 kg. Das Ganze muss dann auf die Montierung, ohne herunterzufallen. Mit 127 mm Öffnung hat es bereits genug, um für hellere Deep-Sky-Objekte gut brauchbar zu sein, und bei Planeten ist es auch sehr gut geeignet.
Ob ich mich traue, ihn nach Wunsch umzulackieren, habe ich noch nicht entschieden, kann es mir aber vorstellen. Einen Namen hat er noch nicht. Meine grobe Empfehlung liegt hier bei ab 10 Jahren.